Gewaltprävention

… ist die Grundlage für effektives Lernen!

Eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung braucht eine angstfreie Umgebung, erfolgreiches Lernen und persönliches Wohlbefinden ebenso. Und doch zeigt sich das System Schule, wie auch die Kindertagesstätte, oftmals als Ort vieler Konflikte – zwischen dem Personal, Pädagog_innen und Kindern/Jugendlichen, Kinder/Jugendliche untereinander, Pädagog_innen und Eltern… Die Palette reicht von Störungen in Veranstaltungen, verbalen Konflikten bis zu physischen Gewaltakten. Für eine nachhaltig wirkungsvolle Bearbeitung hat es sich bewährt, an den Punkten Primärprävention (Schaffung eines guten Klimas, konstruktiver Umgang mit Konflikten, Streitschlichtung), Intervention (Einschreiten und Deeskalation) und Nachbearbeitung (Konfliktklärung, Wiedergutmachung) anzusetzen.

  • Beispiel Schulentwicklungsberatung: Das Kollegium hat den Eindruck, dass ihnen Konflikte mit und zwischen Schüler_innen über den Kopf wachsen. Einzelne sind unsicher, wie sie mit Störungen und Gewalt umgehen sollen. Wir analysieren mit ihnen kritische und hilfreiche Aspekte im Umgang mit Gewalt, machen den Erfahrungsschatz des Kollegiums sichtbar und üben Handlungsmöglichkeiten. In dem mehrmonatigen Prozess werden auch Eltern, Schüler_innen und andere Einrichtungen im Stadtteil einbezogen. Die Schule ist nach dem Projekt dem Ziel näher gekommen, ein Ort zu sein, an dem sich Alle sicher fühlen können.
  • Beispiel Mobbing-Beratung: Die Lehrerin beobachtet, dass ein Schüler bei Gruppenarbeiten außen vor bleibt und immer öfter krank ist. Die Stimmung in der Klasse ist angespannt… mit einer Analyse der Situation und einer lösungsorientierten Handlungsstrategie nach dem „No Blame Approach“ schafft sie es, die Situation des Schülers zu verbessern und dabei die Mobbing-Täter konstruktiv mit einzubeziehen.